MYTHOS

„Die durchschnittliche Lebenserwartung im Mittelalter lag bei nur etwa 30 Jahren, da kaum jemand älter wurde."

14. März 2026, 13:50

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Ergebnis

4/4 KI-Modelle sagen Nein

KI-Analysen

GPT-4o-mini sagt:

NEIN — Falsch

Die Angabe, dass die mittlere Lebenserwartung bei Geburt im Mittelalter bei ~30 Jahren lag, ist ungefähr richtig, aber die Schlussfolgerung falsch: Der niedrige Durchschnitt resultierte vor allem aus extrem hoher Säuglings‑ und Kindersterblichkeit; wer das Kindesalter überlebte, konnte oft 50–60 Jahre alt werden. Daher ist die Aussage „da kaum jemand älter wurde“ irreführend.

GPT-5 sagt:

NEIN — Falsch

Die Lebenserwartung bei Geburt lag im Mittelalter zwar oft um etwa 30 Jahren, wurde aber vor allem durch sehr hohe Säuglings- und Kindersterblichkeit gedrückt. Wer die Kindheit überlebte, erreichte häufig 50–60 Jahre oder mehr – daher ist die Begründung, „kaum jemand wurde älter“, falsch.

Encyclopaedia Britannica: Life expectancy – https://www.britannica.com/topic/life-expectancy

Gemini sagt:

NEIN — Falsch

Die niedrige durchschnittliche Lebenserwartung resultierte primär aus der extrem hohen Säuglings- und Kindersterblichkeit. Wer das 21. Lebensjahr erreichte, hatte eine statistische Lebenserwartung von weiteren 43 bis 48 Jahren, wurde also oft über 60 oder 70 Jahre alt.

Roberta Gilchrist (2012): Medieval Life: Archaeology and the Life Course, Boydell Press, ISBN 978-1843837220.

Grok sagt:

NEIN — Falsch

Die Behauptung ist falsch, da die durchschnittliche Lebenserwartung bei der Geburt im Mittelalter tatsächlich bei etwa 30 Jahren lag, dies jedoch hauptsächlich auf die hohe Säuglings- und Kindersterblichkeit zurückzuführen ist. Wer die Kindheit überlebte, konnte oft ein Alter von 50 bis 70 Jahren erreichen, und es gab durchaus Menschen, die älter wurden. Die Aussage, dass 'kaum jemand älter wurde', ist daher irreführend und ignoriert die demografischen Realitäten.

Barbara Tuchman: A Distant Mirror: The Calamitous 14th Century (privates Buch eines unabhängigen Historikers, veröffentlicht 1978)